Beschreibung
Anneke Schammann und Uwe Burka berichten von ihren Erfahrungen mit sozialen Gestaltungen in Schulen, im Dorfleben, auf Bauernhöfen, in der Stadtplanung und in Gemeinschaften in ganz Europa, um gangbare Wege aufzuzeigen. Ein von ihnen initiierter dialogischer Prozess europäischer Völkerverständigung wird als beispielhafter Bericht dienen. Dabei steht im Mittelpunkt der Ansatz, dass jeder sofort heilsam wirken kann, wenn wir erkennen, wie bzw. wer wir unserer Anlage nach als Menschen sein könnten.
Denn wenn es zum Beispiel in der Arbeit mit Kindern gelingt, die soziale Ordnung ihren Gesetzmäßigkeiten entsprechend auch in der Realität zu verankern, so können diese ihre sozialen Keimanlagen entfalten. Dann kann in den nachfolgenden Generationen ein Grundstein für den Frieden gelegt werden. Ordnen wir einen ganzen Dorforganismus in sozial gesunder Weise, so dient das dem Wohl von Menschen, Tieren und der Erde.
Wird das im Menschen verankerte lebendige Grundprinzip der Dreigliedrigkeit auch gesellschaftlich gepflegt, so wirkt es sogar generationenverbindend und schließlich interkulturell heilsam. Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. Frieden ist eine lebendige Aktivität, die von jedem getan werden kann.
